Mara Stockmann, Stefan Gesmann, Mechthild Bedenbecker-Busch (li)
Mitten im Gehirn
Ralf Besser erklärt, wie wir denken und lernen
Das Gehirn ist hoch komplex. Aber es arbeitet nach Prinzipien, die Ralf Besser in seinem Vortrag „Mitten im Gehirn – Wie denken und lernen wir?“ beschreibt.
Im Gehirn sorgt das limbische System für die Verarbeitung von Emotionen und die Entstehung von Triebverhalten. Zentrale Schaltstation ist der Hippocampus. Welche Prinzipien sich aus seiner Funktion für das Lernen ableiten lassen, das erläutert Ralf Besser in seinem Vortrag „Mitten im Gehirn – Wie denken und lernen wir?“.
Der Buchautor und Prozessbegleiter in der Wirtschaft geht zunächst auf die aktuellen Erkenntnisse der Gehirnforschung für das Lernen ein und beschreibt, wie das Gehirn als „Regelextraktionsmaschine“ funktioniert. Er erklärt die „Konsistenzregulation“ und fragt, was hinter der Aussage steckt: „Fast alles, was wir gelernt haben, wissen wir nicht, aber wir können es!“
„Das ist ein Vortrag mitten aus dem Gehirn, voller praktischer Ideen“, verspricht Stefan Gesmann, Leiter des Referats Weiterbildung am Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule Münster. Veranstalter ist das Netzwerk „Weiterbildung in Münster“ (WIM). „Hinter WiM stehen 30 Anbieter aus dem Bereich der Erwachsenenbildung in Münster “, so Mechthild Bedenbecker-Busch, Direktorin der Volkshochschule Münster und Mitbegründerin des Netzwerkes. „Ziel ist es, das lebensbegleitende Lernen von der Jugend bis ins Alter in Münster Wirklichkeit werden zu lassen“, ergänzt Marta Stockmann, Leiterin des Sozialpädagogischen Bildungswerk. „Deswegen sind nicht nur Lehrer, sondern auch Schüler, Studenten und Eltern herzlich eingeladen“.
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Der Vortrag fand am 6. Oktober um 19 Uhr in der Fachhochschule Münster im Raum SR 0.49, Robert-Koch-Straße 30, statt.
www.weiterbildung-sozialwesen.de.
